Heise 27.03.2026
17:30 Uhr

heise+ | Fotografieren am Klöntalersee in der Schweiz: Farben, Nebel und tolle Fotospots


Spiegelungen, Nebel und Sternenhimmel: So nutzen Sie den See für beeindruckende Astro- und Landschaftsfotografie.

heise+ | Fotografieren am Klöntalersee in der Schweiz: Farben, Nebel und tolle Fotospots

Nach einer traumhaften Fahrt durch bunt gefärbte Bäume erreiche ich die Staumauer des spiegelglatten Klöntalersees. Knapp 400 Höhenmeter sind auf den sieben Kilometern aus dem Talort Glarus zu überwinden. Im gleichnamigen Kanton liegt der Klöntalersee auf knapp 850 Metern Höhe fast schon unwirklich eingebettet zwischen hohen, teils bewaldeten Felswänden.

Ein Besuch im Herbst scheint mir ideal zu sein, sind zu dieser Zeit doch kaum noch Besucher hier anzutreffen. Das spiegelt sich allerdings auch in den Öffnungszeiten der Gaststätten und Campingplätze wider, die jetzt – Ende Oktober – bereits im Winterschlaf sind. Kostenpflichtiges Parken ist trotzdem möglich, beispielsweise am südöstlichen Ufer des Sees. Von diesem Parkplatz sind reizvolle Fotospots zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Und diese sollte ich in den nächsten Tagen und Nächten in ganz unterschiedlichem Licht erleben.

Bei Tag lohnt sich ein Ausflug auf den knapp 1100 Meter hoch gelegenen Berggasthof Schwammhöhe, auch wenn dieser sich meist Ende Oktober in die Winterruhe verabschiedet. Aber auch bei selbst mitgebrachter Brotzeit lässt sich die malerische Aussicht über den See von dort oben nach einem etwas schweißtreibenden Weg mehr als genießen. Fotografisch lohnt sich der Aufwand ebenfalls: Ein Panorama zeigt die ganze Weite und Schönheit der Landschaft rund um den Klöntalersee, während eine Detailaufnahme mit dem Teleobjektiv die spiegelnden Bäume im türkisen Wasser fast schon wie ein Gemälde aus Herbstfarben wirken lässt. Solch ein Anblick erfreut das Fotografenherz!